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Währungsanlagekonto

Wer neben der eigentlichen Verzinsung auch von der ständigen Bewegung der Wechselkurse profitieren möchte, für den ist das Währungsanlagekonto eine geeignete Form der Geldanlage. Hier wird das investierte Geld in einer anderen Währungs als der des eigenen Wirtschaftsraumes (was in der Regel der Euro sein sollte) angelegt. Das Währungsanlagekonto erbringt selbstverständlich auch eine Verzinsung, je nach Währung kann der Zinssatz deutlich höher sein als im Euroraum.

Natürlich ist diese Form der Anlage nicht ganz frei von Risiken. Im Prinzip handelt es sich ja auch um eine Wette für eine bestimmte Währung. Legt man beispielsweise seine 1000,- Euro auf einem Währungsanlagekonto an, das auf den US-Dollar notiert, so werden aus den 1000,- Euro z.B. 1250,-  Dollar.

Diese Dollar werden selbstverständlich verzinst, das Geld vermehrt sich also. Sollte sich der Wechselkurs Euro zu US-Dollar nun verändern – gehen wir der Einfachheit halber einmal von einer 1 zu 1 -Angleichung aus, so sind die 1250,- US-Dollar dann plötzlich 1250,- Euro wert, der Wertzuwachs beträgt also 25 Prozent, zuzüglich der erreichten Verzinsung.

Natürlich kann die Entwicklung auch in die entgegengesetzte Richtung verlaufen, das Geld also an Wert (immer in Relation zur Ausgangswährung) verlieren. Das Währungsanlagekonto bietet also Chancen und Risiken.

Jeder Anleger sollte sich mit diesen vor einem Investment vertraut machen. Wie immer gilt: Währungsanlagekonten, die die höchsten Zinsen versprechen, sind mit Vorsicht zu genießen – oft wird diese attraktive Verzinsung durch einen Verlust der (Weich) Währung zum Euro erkauft.

2 replies on “Währungsanlagekonto”

[…] Das Währungsanlagekonto, also die Geldanlage in einer anderen Währung (zu.B. US-Dollar, Schweizer Franken oder Englisches Pfund) ist folglich auch spekulativ zu bewerten, wenn man die Kriterien sehr streng auslegt, was Gottschalk macht. Es bleibt dem Anleger also bei keiner Anlageform erspart, sich zu informieren und die wahrscheinliche Marktentwicklung mit dem eigenen mittel- und langfristigen Finanzbedarf in Einklang zu bringen. […]

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