Das Wort Festgeld wird von den meisten Banken für Geldanlagen verwendet, die über einen festgelegten Zeitraum investiert werden und deren Verzinsung von vorne herein genau definiert ist. Festgelder unterschieden sich voneinander etwa durch den Zeitpunkt der Zinsauszahlungen (üblich sind diese monatlich, jährlich oder zum Ende der Laufzeit) und durch die Gestaltung des Zinsverlaufs (konstant oder stufenweise ansteigend).

Weitere Unterscheidungskriterien für Festgeld sind selbstverständlich die Höhe der Zinsen und die geforderte Mindestanlagesumme bzw. die maximale Anlagesumme. Je nach Anbieter kann es auch einen Unterschied für die Verzinsung machen, ob man kleinere oder größere Beträge investiert – wobei hier manche Anbieter die Investoren von Großbeträgen bevorzugen, andere jedoch (merkwürdigerweise) durch einen Zinsabschlag bestrafen.

Der Begriff Festgeld wird je nach Anbieter auch leicht abgewandelt eingesetzt, die Mercedes Bank bezeichnet ihr Hauptprodukt etwa als Festzinskonto. Festgeld ist in den letzten Jahren eine sehr beliebte Form der Geldanlage für private Investoren geworden, denen Aktien zu spekulativ sind und die sich mit den niedrigen Renditen von Staatsanleihen nicht begnügen möchten.